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16. Mai 2017

Eine Exkursion nach Wittenberg

Ich bin dagegen.“ Martin Luther

„Liegt Wittenberg eigentlich außerhalb Berlin?“ – „Ja!“ – „Warum?“ Auf manche Fragen ist man einfach nie genug vorbereitet.

Am Tag vor der Exkursion versuchten Herr Schönwiese und ich den 20 Exkursionsteilnehmerinnen und –teilnehmern einen Mittelalterrahmen für all die Dinge zu bauen, die wir am nächsten besichtigen wollten. Fugger, Kopernikus, Dürer, Kolumbus, Gutenberg, Ständegesellschaft, die Angst vorm Fegefeuer und Luthers Neuentdeckung der Gnade Gottes waren als Themen dabei.

 

Am 16. Mai ging es dann bequem mit dem Zug nach Wittenberg. Nach der Luthereiche war die Panaromaausstellung (360°-Bild) unser erstes Ziel. Die Schüler waren beeindruckt von dem großen Rundum-Bild, das mit den fotoähnlichen Gesichtern sehr lebendig wirkte. Zusätzlich gab es verschiedene Tonspuren, die zu verschiedenen Tageszeiten einzelne Szenen untermalten -  es wurde tatsächlich zwischendurch ganz dunkel.

 

Danach war es Zeit für eine Mittagspause, denn um 13h waren mit unserem Stadtführer im Luthermuseum verabredet. Er kam in der Verkleidung eines Herolds. Wir haben u.a. gelernt, dass es im Mittelalter gesünder war, Bier statt Wasser zu trinken. Luthers Originalbierkrug war auch ausgestellt. Wir gingen durch das Zimmer, in dem Luther seine berühmten Tischreden hielt und mit vielen seiner Studenten diskutierte,  betrachteten Bücher, Bilder und verschiedene Alltagsgegenstände aus Luthers Zeit.

Im Anschluss gingen wir noch ein wenig durch die Altstadt, geführt von unserem Herold: Melanchthonhaus und die Stadtkirche waren die größeren Stationen, unterwegs gab es immer wieder Hinweise auf Dinge, an denen wir einfach so vorbei liefen, z.B. dass der Bach sowohl als Trinkwasser als auch zur Abwasserentsorgung genutzt wurde.

Und dann war es auch schon wieder Zeit, in den Zug zu steigen, damit wir bis 18 Uhr zurück in Berlin sein konnten.

Frau Hoffmann