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21. Januar 2016

KATZELMACHER?! Weil das Thema uns alle betrifft!

 

Schüler und Schülerinnen des Theaterkurs 10 der Herbert-Hoover-Schule erzählen von ihrer Theateraufführung KATZELMACHER nach Rainer Werner Fassbinder, die sie im Januar in der Schule präsentierten.

Die Bilder zur Vorstellung sind in unserer Galerie hinterlegt.

Um was geht es in dem Stück KATZELMACHER?

 

Hassan: „Ein Flüchtling, nein, ein Gastarbeiter aus Griechenland findet in Deutschland Arbeit. Er heißt Jorgos.“

Janina: „Er bekommt dafür aber nicht so viel Geld wie sein deutscher Kollege.“

Omran: „Es geht auch um Abhängigkeit, um Frauen, die von Männern abhängig sind und Männer, die von Frauen abhängig sind. Es geht um Gewalt.“

Eslem: „Unser Stück handelt von der Ausgrenzung eines Fremden und von der Angst, dass sich etwas verändert.“

Hassan: „Er wird gemobbt.“

Eslem: „Eigentlich haben sich alle Mädchen in Jorgos verliebt und die Jungs schlagen ihn zusammen. Sie wollen, dass es wieder so wird, wie es war, bevor der Fremde kam.“

 

Warum hat es dir gefallen, Theater zu spielen?

Habbe: „Wir haben in der Gruppe so gut zusammengearbeitet.“

Fatma: „Und wir haben uns auf der Bühne gegenseitig gestärkt.“

Eslem: „ Es hat Spaß gemacht, eine andere Person zu spielen.“

Dilara: „Am besten fand ich die Schlägerszene, weil sie so echt aussah.“

 

Was wolltet ihr beim Publikum bewirken?

Hassan: „Die Message ist, dass man nett zu Flüchtlingen sein soll.“

Omran: „ Ja, dass man niemanden verurteilen soll wegen seiner Nationalität oder Herkunft. Ausländer sollen gut mit anderen Ausländern auskommen. Ganz einfach.“

Dilara: „Das Publikum sollte uns und das Stück ernst nehmen.“

Fatma: „Unsere Klassenlehrerin hat sogar geweint.“

 

Warum habt ihr dieses Stück ausgewählt?

Hassan: „Wegen der aktuellen Flüchtlingslage.“

Janina: „Das waren unsere Lehrerinnen.“

Fatma: „Weil wir Ausländer sind.“

Omran: „Also, weil die Großeltern von einigen von uns als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind.

Eslem: „Weil das Thema uns alle betrifft.“

Projektleitung: Ruth Feindel und Katinka Wondrak

Fotos: Michael Peschel